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Nun haben also die Beitrittsverhandlungen der Europäischen Union mit Serbien begonnen. Auch wenn Belgrad noch ein langer Weg bis zur Erlangung der EU-Reife bevorsteht, ist dieser Schritt zu begrüßen. Denn einerseits hat Serbien in den vergangenen Jahren bemerkenswerte Reformen durchgeführt, und andererseits ist dieser Balkanstaat im Gegensatz zur islamisch geprägten Türkei sowohl geographisch als auch kulturhistorisch ein Teil Europas.
Brüssel wird gut beraten sein, gegenüber Serbien Fairneß an den Tag zu legen. Denn das war bisher leider nicht der Fall. Vielmehr hat die EU die Schutzpatronin der Kosovo-Albaner gespielt und die legitimen serbischen Interessen bewußt ignoriert. Und daß sich die selbsternannte Wertegemeinschaft bei der Schändung serbischer Klöster und anderer Kulturgüter im Kosovo in Schweigen gehüllt hat, ist schlichtweg ein Skandal. Vor allem aber darf es zu keiner wie auch immer gearteten Junktiminierung der EU-Annäherung Serbiens mit der Anerkennung des Kosovo kommen. Statt dessen sollte die EU lieber von der Illusion eines multi-ethnischen Kosovo, der nicht funktioniert, Abstand nehmen.
EU-Parlaments-Homepage bestätigt:
Andreas Mölzer ist der fleißigste österreichische EU-Parlamentarier
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