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Am 29. Jänner 2014 diskutierte der freiheitliche Europaabgeordnete Andreas Mölzer mit dem bekannten ORF-Journalisten und Buchautor Gerhard Jelinek, der Österreich-Korrespondentin der „Neuen Zürcher Zeitung“, Meret Baumann, sowie dem ÖVP-EU-Mandatar Heinz Becker in Wien im Rahmen des „Bürgerlichen Salons“ zum Thema: „100 Jahre Europa: 1914 Beginn Erster Weltkrieg – 2014 Wahl zum Europäischen Parlament. Was können wir aus der Geschichte lernen?“
In der vom renommierten „Presse“-Journalisten Hans Werner Scheidl moderierten Runde betonte Mölzer, unserer Großväter und Urgroßväter seien keine schlechten Menschen gewesen und unbewußt in die Katastrophe geschlittert, während Jelinek ein Bild von Alltag und Politik in der ersten Hälfte des Jahres 1914 zeichnete. Die Schweizerin Baumann, als „neutrale“ Beobachterin eingeladen, erklärte, Österreich habe aus ihrer Sicht den Ersten Weltkrieg verarbeitet, was sich daran zeige, daß die Alpenrepublik auf ihre „marginalisierte“ Rolle stolz sei.
Nachdem sich die Diskussion zunehmend um die Gegenwart drehte, wurden die politischen Differenzen zwischen Becker und Mölzer deutlich. Während der ÖVP-Politiker die Rettungspakete für Griechenland verteidigte, kam Widerspruch vom freiheitlichen Delegationsleiter. Mölzer warnte die rund 150 Zuhörer vor mehr Zentralismus und einer Schuldenunion, stellte aber gleichzeitig klar, daß es für ihn zur europäischen Integration als Friedensprojekt keine Alternative gäbe. Deshalb müsse, so Mölzer, stets zwischen Europa und der Europäischen Union unterschieden werden.
EU-Parlaments-Homepage bestätigt:
Andreas Mölzer ist der fleißigste österreichische EU-Parlamentarier
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