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Diskutanten:
Moderation: Eva Weissenberger (Kleine Zeitung)
Auf die Frage der Moderatorin, was die Europäische Union für Kärnten an Vorteilen gebracht hat, wurden seitens der Abgeordneten unter anderem die EURegio-Förderungen, Regionalentwicklung und Stärkung des ländlichen Raumes genannt. Der Leiter der Freiheitlichen EU-Delegation, Andreas Mölzer, hob zudem die Bedeutsamkeit der grenzüberschreitenden Freundschaft im Alpen-Adria-Raum hervor. Für Unmut sorgte MEP Lunacek, als sie mehr Energieeffizienz und die Liberalisierung des Strommarktes als Vorteil preisen wollte, konnte sich doch im Publikum niemand niedrigerer Strompreise erfreuen.
Diskutiert wurde zudem über die Zuwanderung von Billigarbeitskräften und Lohndumping. Einig waren sich die Abgeordneten darin, dass die Möglichkeiten für Missbrauch von Sozialhilfen abgestellt gehören. Mölzer stellte fest, dass Bewusstseinsbildung in der Familie beginnt. Er sieht die Gefahr, dass das europäische Projekt zu einem reinen Eliten-Projekt wird. Daher seien neben Schülern und Studenten auch Lehrlinge stärker einzubinden. In der Diskussion kam zu Tage, dass es Lehrlinge im Rahmen des Austausch-Programmes LEONARDO schwer fällt, aus dem heimischen Betrieb wegzugehen bzw. einen passenden Partnerbetrieb zu finden. Seitens der Zuschauer wurde festgehalten, dass Österreich auf einem Pulverfass sitzt und es höchste Zeit ist, die Problematik der ausufernden Parallelgesellschaft und der steigenden Jugendarbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen.
EU-Parlaments-Homepage bestätigt:
Andreas Mölzer ist der fleißigste österreichische EU-Parlamentarier
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