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Die beiden FPÖ-Bezirksparteiobmänner Wendelin Mölzer (Villach) und Dietmar Holzfeind (Hermagor/Spittal) luden am Freitag, den 05. April nach Villach zum "Oberkärntner Bürgerforum".
Mit dieser für politische Parteien neuartigen Veranstaltung wollten sie auch Nichtmitgliedern, die sich der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft verbunden fühlen, die Möglichkeit geben, sich zur Zukunft der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft in Kärnten zu äußern. Das Motto lautete daher auch "Braucht Kärnten überhaupt Freiheitliche? - Das Wahldesaster und die Zukunft. Was sagen Sie dazu?"
Rund hundert Personen sind der Einladung gefolgt, um ihre Meinung darzulegen oder sich zu informieren. Ein hochkarätiges Podium stand Rede und Antwort. Unter der Moderation des freiheitlichen EU-Abgeordneten Andreas Mölzer diskutierten Univ.-Prof. Lothar Höbelt, der FPÖ-Klubchef im im Kärntner Landtag Christian Leyroutz, FPK-NAbg. Josef Jury, Bundesratspräsident a.D. Gerd Klamt sowie die beiden Bezirksobmänner Wendelin Mölzer und Dietmar Holzfeind. Sie machten bereits in ihrer Begrüßung und Einleitung deutlich, dass es in Kärnten zu einer Vereinigung und Zusammenführung des aufgesplitterten freiheitlichen Lagers kommen muss. Dies setze eine personelle und inhaltliche Erneuerung der bestehenden Strukturen voraus.
Univ.-Prof. Höbelt wies in seinem kurzen historischen Rückblick auf die strategische Bedeutung der Freiheitlichen hin und verlieh seinem Wunsch nach einer bürgerlichen Regierungsmehrheit Ausdruck. Die Kärntner Freiheitlichen sind ein wesentlicher Bestandteil derselben. Auch für den FPK-Nationalratsabgeordneten Jury ist die Wiedervereinigung von FPÖ und FPK das Gebot der Stunde. Der neue Klubobmann im Kärntner Landtag Leyroutz will mit freiheitlicher Sachpolitik und einem neuen Umgang mit den regionalen Medien punkten und die enttäuschten Wähler zurückgewinnen.
Das Publikum sprach sich mehrheitlich für das Zusammengehen der beiden freiheitlichen Parteien aus. Viele wollten aber sichergestellt wissen, dass dies unter der Führung und dem Dach der FPÖ passiert. Einzelne konnten sich auch eine Wiedereingliederung von abtrünnigen BZÖ-Funktonären vorstellen. Einhellig wurde der abgehobene Führungsstil der alten FPK-Regierungsmannschaft kritisiert. Man brauche wieder eine ehrliche, berechenbare und auf freiheitlichen Grundwerten basierende Politik sowie anständige Politiker, war die Forderung des Auditoriums, das das Format der Veranstaltung lobte und sich eine Fortführung desselben wünschte.





EU-Parlaments-Homepage bestätigt:
Andreas Mölzer ist der fleißigste österreichische EU-Parlamentarier
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